Auvernier Noiraigue

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Bei schönstem Wetter und warmen Temperaturen hab ich mich heute auf die Wanderung von Auvernier Richtung Creux-du-Van gemacht. In Auvernier bin ich am „falschen“ Bahnhof herausgekommen, was mir ein paar Höhenmeter gespart hat, allerdings hab ich jetzt dort eine Lücke und ich hab den Ort selber nicht gesehen. Ich bin gleich in die Weinberge abgebogen und hab bei meinem Aufstieg immer einen herrlichen Blick auf den Neuenburger See, die Alpen, die sich dahinter auftürmen, teilweise mit Schneegipfeln gehabt. Und vor mir die beiden Bergen, die das Val des Travers bilden, was mein Ziel war. Durch die Weinberge und schmucke kleine Ortschaften, durch den mediterranen Flair, ich hab viele Eidechsen gesehen, ging es weiter bergan bis ich oben in einen kühlen und ruhigen Wald kam. Hier konnte ich mich wieder abkühlen und auch wieder verschnaufen und kam bald schon nach Rochefort. Hier war die Wanderwegs Beschilderung etwas verwirrend, ich hatte auf der Karte gesehen, dass ich nicht weiter bergauf laufen musste, aber der Wanderweg ging wieder bergab! Aber die Richtung stimmte, also bin ich weiter, kam dann zum Bahnhof Chambrelien, der mir bekannt vorkam. Hier gibs auch einen Wegweiser zum Creux-du-Van, also war ich noch richtig. Bald kam ich in die Areuse Schlucht, wo der Weg etwa auf halber Höhe durch die steile Kalksteinwand führte. So langsam sollte ich mal Planung bzgl. Dunkelwerden machen, wenn ich nämlich in eine Sackgasse des Öffentlichen Verkehrs laufe, sollte ich umkehren, bevor es dunkel wird, in der Dunkelheit wollte ich nicht durch die Felswand stolpern… Zu meiner Erleichterung sah ich Bahngleise unter mir und es fuhr auch bald ein Zug vorbeit. Die Strecke war also in Betrieb 🙂 in Champs du Moulin wollte ich die Wanderung schon beenden, ich war auf Sichtweite des Creux-du-Van herangekommen, für die heutige Etappe war ich schon zufrieden. Aber der Zug fährt nur stündlich nach Neuchâtel, und er kam ja gerade erst hier durch. Eine Stunde warten wollte ich dann auch nicht und entschloss mich „noch eine Station“ weiter zu laufen. Was ich heute an Strecke gutmache, brauche ich morgen nicht mehr zu laufen. Also ging ich den Weg weiter, inzwischen am Grund des Tales, am interessanten Bach entlang, dessen Wände sich bald zu einer Schlucht auftürmten. Und schon war ich in der schönen, steilen, tosenden, Gorges d’Areuse mit stürmischen Wasserfällen und stiebenden Gischten. Nach dieser erfrischenden Erfahrung ging der Weg wieder nach oben, nach Noiraigue. Das hat sich wirklich gelohnt, dieses Stück Weg noch zu gehen. Ich hab zwar etwas länger als eine Stunde gebraucht, der nächste Zug war auch schon weg, aber jetzt machte mir das Warten weniger aus. Nach 4 Std Wanderung war ich doch recht k.o.

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