Creux-du-Van Couvet

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Und wieder bin ich mit dem Zug ins Val de Travers gefahren, dieses Wochenende macht sich mein GA mal wieder bezahlt. Wo gestern aufgehört, bin ich heute wieder gestartet, in Noiraigue. Ich hab mir meine heutige Strecke auf der Karte angeschaut, scheint nicht viel zu werden heute…
Nebst vielen anderen Wanderern, die auch schon mit mir im Zug saßen, ging es den Wegweisern entlang Richtung Creux du Van. Trotzdem ich vorher auf die Karte geschaut hatte und auch hier nochmal die Umgebungskarte geprüft hatte, bin ich auf die Wegweiser „reingefallen“ und hab die recht steile Nordflanke des Kraters für den Aufstieg genutzt. Dadurch kam ich leider nicht an der „Kalten Quelle“ vorbei, auch dünkte mich der Aufstieg durch den Boden des Kessels interessanter. So aber ging es mit reichlich Gegenverkehr und vielem Grüssen den steilen Zickzack Weg hinauf. Neben der Steigung war der rutschige, feuchte Untergrund recht anstrengend, aber ich bin den Weg lieber rauf- als runtergefallen. Viele Spaziergänger, die mir entgegenkamen, hatten ziemlich Mühe mit den rutschigen Steinen. Spaziergänger nenn‘ ich sie deswegen, weil keiner der Ansicht war, dass ich als Berggehender Vortritt hätte. Also gute Mine zum bösen Spiel gemacht, zur Seite gestanden und gewartet und inzwischen freundlich gegrüsst. Mal französisch, mal berndeutsch, mal einfach nur „Hallo“.
Nach vielen rutschigen Serpentinen war ich dann endlich oben. Was ein riesiger Kessel, der sich hier auftut! Ich hatte ihn ja beim Aufstieg nicht gesehen, um so größer war jetzt das Erstauen. Endlich oben und dann klafft dieser riesige Abgrund vor einem, ganz schön beängstigend. Kaum dass ich oben war, erinnerte mich mein Kalender, dass ich morgen früh um 6 Uhr im Büro sein muss. Ein Grund mehr, den Nachmittag hier oben noch zu genießen. Neugierig bin ich an der Kante entlang um den Krater herum gegangen und bin dann abgebogen, den Gipfel dieses Le Soliat zu besuchen. Von hier hat man einen tollen Überblick über das Schweizer Mittelland, sogar bis zum Genfer See konnte ich sehen. Die Alpen vis-a-vis waren in Wolken eingehüllt, sonst könnte man vom Titlis bis zum Mont Blanc schauen.
Weiter ging es über die lieblich geschwungenen Wiesen des Jura, verziert mit den typischen Steinmauern und vielen, meist schwarzen, Kühen, noch etwas Richtung Süden, bis ich den Hügel hinunter nach Couvet kam und dort den Zug wieder nach Hause nahm.

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