Guggisberg Schwarzsee

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Der Morgen war frisch und strahlend, die Sonne schien und es schmöckt nach Herbst. Das wird ein schöner Tag zum Wandern. Ich mach mich auf den Weg nach Guggisberg. Über Schwarzenburg und mit dem Poschi weiter bis Guggisberg. Dort angekommen, bin ich erstmal aufs Guggershörnli gestiegen. Als Aufwärmübung oder um „Schwung“ zu holen für den Rest der Strecke. Nach etwa 200 Stufen und einem sehr schön gepflegten Weg war ich auf dem schmalen Guggershörnli angelangt. Ein toller Aussichtspunkt, leider hab ich nicht allzu weit gesehen. Die Wolken überm Mittelland waren zwar nur fein und fasrig, haben auch die Sonne durchgelassen, aber vor dem Jura hingen dickere Wolken, so dass man den Chasseral nicht sehen konnte. Als ich mich umgedreht und Richtung Alpenkette geschaut hab, hingen dort große graue Wolken, die schon die nächsten Berge einhüllten. Es vielleicht doch Regen geben, und ich hab meine Regenjacke nicht mit… Naja, bis Plaffeien wird’s hoffentlich nicht anfangen und ab dort Lauf ich der Buslinie entlang, so dass ich rechts schnell wieder im Trockenen sein kann.
Bis Plaffeien ging es erst mal den gesamten Weg hinu ter in den Sensegraben, bei der Guggisbachbrücke überquerte ich die Sense dann, um auf der Freiburger Seite daran entlang zu laufen. Nach einiger Zeit durch die Auen kam mir jemand entgegen und fragte mich, ob ich aus meiner Richtung aus Plaffeien komme. ich war etwas verwundert, dachte ich doch, dass in Ihrer Richtung Plaffeien läge. Sie ist abgebogen und ich bin weiter den gelben Wanderwegs Bildern entlang und kam dann auch nach Plaffeien. Ob sie es auch geschafft hat, weiß ich nicht, ich hab sie nicht mehr gesehen. Die Wolken hingen beständig in den Bergen, ich habs gewagt und bin weiter der Sense entlang Richtung Schwarzsee. Vom Kloster Paffleien hab ich nichts gesehen, außer, dass eine Busstation so heißt. Die Sense wird immer kleiner und wilder und es geht immer weiter bergauf. In Zollhaus war noch Strassenfest zum Anlass des Alpabtriebs, allerdings nur ein paar Stände entlang der Hauptstrasse, wirklich viel Dorf ist da ja auch nicht. Und weiter ging’s, Schlaufe um Schlaufe, Kurve um Kurve der Sense entlang, bis ich endlich in Schwarzsee angekommen bin. Der See sieht recht flach auch und mit der Stimmung der Wolken und des umgebenden Waldes ist er wirklich recht dunkel. Daher wahrscheinlich der Name. Noch ein Stück den See entlang bis Schwarzsee-Bad, hier kam dann auh schon der Bus, der mich nach Freiburg brachte um nach Hause zu fahren. Die Busfahrt dauerte eine Stunde, war noch interessant, durchs Freiburger Voralpenland gefahren zu werden. Das Weter hatte sich gehalten, wie wir aus dem Sensetal herauskamen, waren im Mittelland immernoch die Faserwolken, die die Sonne durchlassen.


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