Bowil Röthenbach

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Direkt nach der Arbeit ging’s mit der S-Bahn von Ostermundigen nach Bowil, wo ich das letzte Mal bei nassem Wetter einen Regenbogen dortgelassen hatte. Heute ist besseres Wetter, die ganze Woche schon, auch wenn es wieder anfängt, vom Jura her zuzuziehen aber heute sollte es trocken bleiben. Als ich in Bowil ankam, war der Regenbogen weg… Ich machte mich also auf den Weg Richtung Chuderhüsi, dem Aussichtsturm. Ich hoffe, es ist noch hell, wenn ich dort ankomme.

Es ging dann recht schnell stotzig den Hoger uechi, durch die verschiedensten Grüntöne des Waldes, der Wiesen und der Moose. Immer weiter nach oben durch den Gauchernwald, bis ich zur kleinen Lichtung des Turms kam. Dieser fällt zwischen den Bäumen kaum auf. Ich bin die 195 Stufen hinaufgelaufen, bis ich auf der Aussichtsplattform oberhalb der Baumwipfel war. Einen tollen Blick hat man hier, über die Alpenkette, die leiser in Wolken gehüllt war. Nur das Stockhorn lugte oben aus den Wolken heraus. Aber das Wetter war noch beständig, es sah noch nicht nach Regen aus. Auf der überdachten Aussichtsplattform sind „Wegweiser“ in alle Himmelrichtungen angebracht, um deren Entfernungen darzustellen, interessanterweise gibt’s auch eine nach Torsby in Schweden. Das ist dort, wo Frank seinen Campingplatz hat… Den Turm wieder hinunter gegangen hab ich noch eine Spende für den Unterhalt gegeben. Oder falls er nochmal neu aufgebaut werden muss, wie schonmal, nach dem Feuer vor ein paar Jahren. Der Wanderweg ging weiter Richtung Würzbrunnen durch einen Wald, der richtig Spass macht, weicher Boden, viele grüne Moose, Blaubeeren, Heidekraut, ganz viele Grüntöne…
Ab dem Ausflugsziel und der Kirche Würzbrunnen hätte ich mit dem Bus fahren können, aber der Weg ging nur noch 20 Minuten und es war noch hell.
Die geschwungenen Wiesen hinten wieder hinunter kam ich an Alpakas vorbei, die ich eine Zeit lang beobachtet habe. Wie ruhig diese Tiere sind… Nach dem steilen und feucht-rutschigen Stutz nach Röthenbach hinunter war ich eine Stunde früher als erwartet am Bus. War auch gut so, denn inzwischen ist es dunkel geworden, vorallem hier im waldumgebenen Tal.

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