Thörishaus Albligen

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Heute sollte unser OCC Wandertag werden, eigentlich wollten wir zum Fotografieren in die Aareschlucht. Aber Luca und Sacha mussten absagen und das Wetter versprach endlich mal wieder etwas Sonne, also habe wir uns für den Sensegraben entschieden. Erst gegen 11°° haben wir uns in Thörishaus getroffen und sind mit den letzten Regentropfen losgezogen, Richtung Schwarzwasserbrücke.

An ausgewaschenen Sandsteinfelsen entlang am Ufer der Sense und über das Geröllbett des Flusses ging es durch die Sensematt, vorbei an den Gäuwiesen bis zum Büffel, einem markanten Felsvorsprung. Hier fanden wir eine alte Tür im Felsen, die allerdings abgeschlossen war, keine Ahnung, was sich dahinter befindet. An verschiedenen Sandbänken entlang ging es weiter, bis wir an den Kletterfelsen an der Einmündung des Schwarzwasser ankamen. Hier haben wir kurze Rast gemacht und einen Einheimischen gefragt, wie wir denn am Besten weitergehen sollten. Matthias wollte zu „der hölzernen Brücke“ (die wir nie erreicht haben) und wir haben uns entschieden, nicht dem Schwarzwasser zu folgen (wie ursprünglich mal geplant), sondern der Sense weiter entlang und über die Hängebrücke, da bald kommen sollte. Also erstmal das Schwarzwasser über die Alte (niedrige) Schwarzwasserbrücke überquert, nochmal diskutiert und dann wieder zur Sense vor. Nach einiger Zeit des Weges entlang der Sense kam dann auch die Hängebrücke, die wir mit viel Wackeln und Schaukeln und Schmarrn machen überquert hatten. Auf der Fribourger Seite der Brücke stand ein Haus, vielleicht wohnt hier noch jemand? Kurz darauf ging der Wanderberg die Uferböschung steil hinauf und hat den Flusslauf verlassen. Das gab eine Diskussion, wir haben bestimmt eine halbe Stunde lang diskutiert, ob wir die „yellow signs“ missachten sollten und auf eigene Faust versuchen sollten, den Fluss weiter zu folgen, oder ob wir den steilen Stutz hinauf sollten, der so anstrengend war… Auf der Landeskarte geht auch kein Weg mehr die Sense entlang, aber das konnten wir unterweg nicht heruasfinden. Im Endeffekt haben wir uns dann durchgerungen, doch den gelben Schildern zu folgen und sind eben durch den Wald hinauf nach Burligen gestiegen. Hier haben wir erstmal Pause gemacht und ein paar Gruppen-Fotos, damit Matthias sein Stativ nicht umsonst mitgeschleppt hat. Es hat nicht mehr geregnet, aber hier oben ging ein ungemütlicher Wind, den wir unten im Sensegraben gar nicht mitbekommen haben.

Nach der Pause gings weiter durch den Wald nach Hinterried, hier haben wir die Aussicht auf die Berge genossen und versucht, zu bestimmen, welcher welcher Berg ist. Inzwischen sind viel mehr Berge eingeschneit, so dass auch ich mir nicht mehr sicher war. Aber die markanten Berge wie Stockhort und Eiger kenne ich dann doch und so konnte ich mich orientieren. So langsam kam die Sonne raus und der Wind blies immernoch, was uns inzwischen aber gefreut hat, denn der Wind brauchte uns den blauen Himmel, der vom Mittelland her kam. Also eigentlich blies er die Wolken weg, unter denen wie die ganze Zeit gewandert waren und kaum waren wir in Hostettle, sind wir auch in der Sonne spaziert. Bis Albligen haben wir uns dann auch noch für den Weg obenrum, übers Rütti, entschieden, damit wir weiter in der Sonne wandern konnten. Zwischendrin hat Matthias immer wieder das „Swiss Wildlife“ fotografiert, Höhepunkt war die behaarte Raupe, die über die Strasse gekrochen ist. Da kam ein Auto, wir mussten auf Seite stehen und dummerweise fuhr das Auto mit seinem Anhänger über diese Raupe drüber, was ein Aufschrei der Entrüstung bei uns hervorgerufen hat. Barbara wollte diese Raupe abends in ihrem Nachtgebet erwähnen… In Albligen angekommen waren wir eine Minute vor dem Postauto dort, wir konnten also sofort zurück nach Flamatt fahren. Hätten wir dieses Poschi verpasst, hätten wir zwei Stunden warten müssen… Was ein Timing…

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