Deisswil Lützelflüh

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Heut hab ich meinen neuen Rucksack getestet und eine kleine Tour durchs Emmental gemacht. Heute Abend hab ich noch Nachteinsatz, deswegen bin ich früh los. Von Deisswil durch den kalten Morgen, die Sonne ist noch nicht aufgegangen und dank meiner Kurzhaarfrisur hab ich ganz schön kalt am Kopf. Ich glaub, mit draußen übernachten ist noch nichts…
Am Bantiger und an Stettlen vorbei durch den frischen Morgen, gegen Viertel nach 6 ging dann die Sonne auf.

Inzwischen hab ich auch die erste Steigung hinter mir, so dass mir langsam wärmer geworden ist. Hinter Boll ging’s dann richtig bergauf, von oben hatte ich eine schöne Aussicht über Boll und das Worbletal. Drei Heissluftballone hab ich gesehen, scheint wohl gutes Flugwetter zu werden. Der Himmel ist etwas bewölkt, dieses dunstige Gschlirk, wie man hier sagt.

Ab etwa halb acht sind mir die Hunde und ihre Frühaufsteher-Herrchen entgegengekommen. Wobei es doch eher die -Frauchen sind, die selbst (oder gerade) am Wochenende so früh mit ihren Vierbeinern draussen sind.

Nach einigen Wegweisern, angebotenen Richtungen, und Zeitangaben entschied ich mich mal für die Richtung Lützelflüh. Kenn ich zwar nicht, aber die Richtung passt so ungefähr und ich wollte nicht immer auf der Wanderkarte nachschauen. So bin ich durchs hügelige Emmental gezogen, als ich mich mal umgeblickt habe, konnte ich den Gurten sehen, davor das Aaretal und da davor das Worbletal, in dem ich gestartet bin. Hinauf zum Diepoldhusenegg war ganz schön steil, ging aber im Schatten des Waldes. Das Gschlirk am Himmel hat jetzt den Vorteil, dass die Sonne nicht nicht so runter brennt, es ist auch nicht zu warm.

Mein Rucksack lässt sich gut tragen, das Gewicht ist gut auf Hüfte und Schultern verteilt, er wird auch immer leichter, denn als ich oben am Diepoldshusenegg angekommen war, hatte ich meinen 2 Liter Camelbag schon leergetrunken. Das macht echt Sinn für mich, diesen Trinkschlauch immer griffbereit zu haben. An der Weggabelung stand recht einladend eine Sitzgruppe, aus Baumstämmen geschnitzt, hier hab ich mir einen Tee gekocht. Auf der steilen Wiese nebenan hat der Bauer mit seinem Hund die Rinder hinausgetrieben und die Heissluftballoone haben immer wieder fauchend Feuer gegeben. So lässt sich das spartanische Frühstück genießen. Essen konnte ich noch nicht einkaufen, einen geöffneten Laden hab ich in der Früh noch nicht gefunden. Aber ich komme ja bald nach Lützelflüh…
Dachte ich… Über Wiesen und Felder, mal wieder durch Wald, mal bergauf und dann wieder bergab, mal links herum und wieder rechts weiter kam ich irgendwann durch einen der vielen Höfe auf den Weg hinunter. Ganz hinunter auf die Talsohle. Hier fährt ein Zug, aber ich war noch nicht in Lützelflüh, sondern erst in Schafhausen. Es war noch zeitig, deswegen wollte ich noch nicht von hier wieder abfahren, hab stattdessen auf der Karte den Weg weiter gesucht. Wieder einen steilen Hoger hinauf, Ober drum herum und hinten wieder hinunter war ich dann in Goldbach und auch bald in Lützelflüh angekommen.

 

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