Vizzavona, Corte, Markus

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Heute wollen wir Markus treffen, deswegen um zwölf Uhr in Vizzavona sein, damit wir den Zug nach Corte erwischen. Und bis dort hin sind es noch vier einhalb Stunden zu laufen. Also haben wir uns zum ersten Mal den Wecker gestellt, damit wir ja nicht verschlafen. Doch der kam gar nicht zum Klingeln, wir waren fünf Minuten früher wach und haben ihn wieder aus gemacht. Nicht, dass er noch andere auf dem Biwak-Platz weckt. Wobei… Sind es schon die meisten auf… In Rekordzeit von vierzig Minuten haben wir unser Lager zusammen gepackt, Elke war auch schon soweit, und sind bei Sonnenaufgang gestartet.

Viel durch Wald, mal hinauf, dann wieder hinunter, die verschneiten Berge hinter uns, über einen Pass und dann hinunter in eine andere Klimazone. Zwischendrin waren wir der Wanderbeschreibung etwas hinterher, haben die Frühstückspause auf einen halben Apfel zusammengeschrumpft, haben uns beeilt und waren dann doch eine Stunde vor dem Zug in Vizzavona. Elke Tat ihr Knie weh, sie hat sich zurückfallen lassen, wollte uns den 12:08 Zug gönnen und selber auf den nächsten. Doch kaum hatten wir unten in Vizzavona unseren zweiten Kaffee bestellt, kam sie auch schon an. Von wegen, sie ist heute langsamer 😉

Mit dem Zug ging es dann eine Stunde nach Corte, dort haben wir auf dem Campingplatz „La Restonica“ eingecheckt, Platz ausgesucht und Zelte aufgebaut. Danach ging es unter die Dusche, heute zum ersten Mal wieder eine warme Dusche! Wie luxuriös. Danach noch rasieren und „stadtfein“ machen, gegen drei Uhr waren wir mit Markus und Andrea verabredet.

Zu fünft haben wir uns in ein Restaurant gesetzt, haben geratscht und geklönt, diskutiert und geschnackt, fachgesimpelt über unsere Tablets und übers Wandern, uns gefreut, dass wir uns wieder sehen, nachdem immernoch kein Kellner kam, haben wir auch kein Trinkgeld liegen lassen und sind durch die Stadt geschlendert. Zur Zitadelle hinauf mit der herrlichen Aussicht über die Stadt, geredet und geredet, wieder hinunter in die Stadt, die alte Kirche angeschaut, rumgealbert und gelacht, noch ein Restaurant besucht und ein Bierchen getrunken, erzählt und gewitzelt, noch eine Runde Bier, übers Wandern und übers Pilgern, über Pferde und Katzen, über Gott und die Welt, bis wir dann in ein Restaurant aufgebrochen sind, um dort die Speisekarte auseinander zu nehmen. Diese Vorspeise mit dem, einen extra Teller mit mir, nein, das Hauptgericht nicht teilen, ja, aber; ach, Du willst das selbe? Gelacht und geratscht, übersetzt und uns lustige Geschichten erzählt. Was ist denn Glace á Kinder? Reiseführer und Übersetzer gefragt, Gastroführer konsultiert, aber Glace á Kinder stand nirgends erklärt. Wir kamen zu dem Schluss, dass Ferrero wieder mal ein Produktnamen verewigt hat, der selbst in fremden Sprachen nicht übersetzt wird.

Ach, das hat gut getan, meinen besten Freund um mich zu haben 🙂

Nach dem Essen haben wir uns verabschiedet, die Autofahrer wollen morgen nach Bonifacio, die Wanderer wissen, das es morgen regnen soll und planen einen Regen-abwarten-Ausrüstung-instandsetzen-Wasch-Tag mit Einkaufen.

 

 

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One response to this post.

  1. Posted by Susanna on 10. Juni 2013 at 18:46

    Wow, ich bin echt neidisch auf die schönen Fotos!

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