Sightseeing in Ponte Leccia

Damit unsere Sachen trocknen können, haben wir heute einen Wander-freien Tag gemacht. Beim Frühstück auf dem Campigplatz haben wir Karten gewälzt, Wanderführer studiert, Routen nachgelesen, um heraus zu finden, was wir statt des GR20-Nord denn so wandern könnten.

Meine Schuhe sind noch durch und durch nass, ich hab zwar Zeitungen bekommen, aber hier unten am Fluss werden auch die schnell wieder feucht. Elke kam auf die Idee, dass wir in den Seilpark gehen könnten. Also beschlossen wir, heute einen Fun-Tag einzulegen.

Am Bahnhof in Corte nachgefragt, der nächste Zug fährt in eineinhalb Stunden. Dann haben wir ja noch Zeit zum Einkaufen, Kaffee trinken und in der Sonne sitzen. Gegen elf fuhr uns dann der Zug nach Ponte Leccia, dort sollte der Seilpark sein. Doch als wir in dem Verkehrsknotenpunkt Korsikas angekommen sind, fanden wir keinen Hinweis, wie wir dorthin kommen sollten. Die Touristeninfo war auch leer, wohl erst im Aufbau begriffen. In der nahegelegenen Bar hat man uns mit grossen Augen angeschaut. Der Seilpark? Der ist in Haute-Asco. Zu Fuss? Keine Chance. Bus? Nein. Taxi? 50-60 €. Oh. Also doch kein Seilpark heute.

Also beschlossen wir, gemütlich am Bachufer zu brotzeiten und suchten uns einen Zugang. Den haben wir allerdings erst ausserhalb des Dorfes gefunden, dort aber ohne Schatten. Dafür mit schönen Felsen zum Herumklettern. Aber leider keinen schönen Picknickplatz. Wieder zurück im Dorf haben wir uns dann fast unter der berühmten Brücke direkt am Fluss niedergelassen und haben dort gespiesen.

Nachdem das Sightseeing Programm in Ponte Leccia damit aber auch schon erschöpft war, haben wir am Bahnhof geschaut, wann der nächste Zug zurück nach Corte fährt. Eineinhalb Stunden Zeit noch, kennen wir ja schon, gehen wir doch in die nahegelegene Bar und trinken noch einen Kaffee.

Endlich wieder in Corte angekommen, waren wir wieder Einkaufen, diesmal fürs Abendessen. Heute haben wir wieder richtig lecker gegessen: Nebst dem Tomatensalat mit Gurke drin gab es gebratene Crevetten an Zitronensaft, zum Hauptgang machte Heinz Reis mit Zucchini und Aubergine und zum Nachtisch gab's noch Wassermelone.

 

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