Archive for the ‘nach Carcassonne’ Category

Urlaub in Gruissan

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Zur Abwechslung bin ich mal wieder am Meer. Südfrankreich. Dort, wo meine Auszeit eigentlich angefangen hat, dort, wo ich das erste Mal ernsthaft kündigen wollte. Und diesmal noch ein Stück weiter in Richtung Pyrenäen, Richtung Spanien, Richtung Compostela. Ich lasse mich von Markus in seinem Cabrio chauffieren, genieße fluffige Musik, den Sonnenschein, lasse mein Haar im Fahrtwind wehen und freue mich darauf, in ein paar Stunden am Meer zu sein.

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Reise nach Narbonne

Nach etwas Aufräumen zu Hause und einer Stippvisite in der alten Arbeit, (ich musste meinen Wanderstab von Heinz abholen), bin ich mittags zum Bahnhof Bern gefahren und habe mir ein Bahnticket nach Narbonne gekauft.

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ein Tag in Narbonne

War dann doch nichts mit früh aufstehen, ich hab bis um 7 Uhr geschlafen. Ich wundere mich, dass ich locker zehn Stunden schlafen konnte, wovon soll ich den. So müde sein? Naja, kurz auf dem Zimmer gefrühstückt und dann bin ich losgezogen. Ich wohne in der Strasse gleich gegenüber dem Touristenbüro, dahinter ist auch schon der Canal.

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von Narbonne nach Fontfroide und durch die Hitze zur Villa

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Am nächsten Morgen war früh aufstehen kein Problem. Erst war ich um ein Uhr wach, bin wieder eingeschlafen. Ich hab geträumt, dass ich in einem Auto mitfahre und dieses auf einer Brücke von der Fahrbahn abkommt und im hohen Bogen hinunterfällt. Kurz vor dem Aufprall bin ich aufgewacht. Drei Uhr. Es regnet stark hier in Narbonne, im Hotel werden recht hektisch die Fenster zu gemacht. Ich döse weiter, höre dem Regen zu, ich bin unsicher, was ich machen soll. Einerseits fällt mir der Hagelschauer vor ein paar Wochen wieder ein, dem ich nicht im Wald unterwegs begegnen möchte. Andererseits müsste das Regengebiet ja bald durch sein und in der Gegend hier ja auch mal wieder die Sonne scheinen. Vier Uhr. Es regnet immernoch, die Regenrinnen und Abwasserkanäle haben alle Hand voll zu tun.

Um fünf geht der Wecker, es regnet immernoch. Ich schlummere noch etwas weiter, gegen sechs ist es dann hell und der Regen hat aufgehört. Schnell unter die Dusche geschwungen und Rucksack gepackt. Noch ein Blick aus dem Fenster: Blauer Himmel. Also nochmal im Rucksack kramen und Kontaktlinsen reintun. Gegen sieben war ich parat und bin losgezogen.

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der Umweg nach Lagrasse und ein Unwetter, was keins werden wollte

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Nach tiefem, erholsamen Schlaf wache ich auf. Es ist noch dunkel, als die Haushälterin bei mit klopft und mich zum Frühstück einlädt. Sie hat nicht ein Tablett dabei, wie angekündigt, sondern lädt mich zum Gedeckten Tisch in ihrer Küche. Allein der Raum ist bestaunenswert, so hoch, dass es zwei Ebenen von Holzbalken gibt, die Decke ist fast unsichtbar hoch. Die hohen Wände werden von ebenso hohen Fenstern unterbrochen, durch die viel Licht in den Raum eindringen kann. Es läuft gedämpfte Musik, die dem aufwachenden Tag eine Hymne singt, mit jedem Ton, der langsam und andächtig durch den Raum schwebt, wird der Morgen ein wenig heller. Das wird ein wunderbarer Tag. Hier am Tisch zu sitzen ist wie Balsam, ich fühle mich richtig wohl. Keine Hektik, keine lauten Geräusche, sehr angenehm.

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